Projekte

Vivat Vivaldi 

Unter diesem Motto stand das zweite Gemeinschaftsprojekt von SONARKRAFT und dem Chor InnStimmen. Die zwei Konzerte fanden im Barocken Stadtsaal in Hall und in der Christuskirche Saggen in Innsbruck statt und waren uns musikalisch ein seelisches Fußbad. Wider Erwarten war die Christuskirche dem Konzertbesucher-Ansturm nicht ganz gewachsen und so konnten einige Zuhörer das Konzert nur stehend genießen und manche konnten dem Konzert, aus platztechnischen Gründen, gar nicht beiwohnen. (Wir bitten um Entschuldigung!!!)
Neben Werken von Vivaldi, wie dem “Gloria RV 589” und dem “Beatus Vir RV 598”, gab es ein “Magnificat” von Gallus Zeiler, sowie die “Missa Brevis No.7” von Charles Gounod zu hören. SONARKRAFT durfte zur Abwechslung das Werk “Antiche Danze ed Arie per Liuto Suite Nr.3” für Streichorchester von Ottorino Respighi musizieren.

Ya-Wen Yang, die seit einem Jahr den Chor InnStimmen erfolgreich leitet, hatte die musikalische Leitung inne und führte die InnStimmen sowie die Sonarkräfte zu nuancierten, farbenprächtigen musikalischem Spiel.

 

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“VIVAT VIVALDI”

Antonio Vivaldi (1678-1741) – Gloria in D, RV 589

Antonio Vivaldi – Beatus Vir, RV 598

Charles Gounod (1818-1893) – Missa Brevis No.7

Gallus Zeiler (1705-1755) – Magnificat, op.5 Nr. 8 in B-Dur

Ottorino Respighi (1879-1936) – Antiche dance et arie per liuto, Suite Nr 3

 

 

Solisten

Vera Schoenenberg, Annina Wachter – Sopran, Brynne McLeod – Mezzosopran,
David Kerber – Tenor, Herfinn Árnafjall – Bariton

Kathrin Schennach – Oboe, Thomas Steinbrucker – Trompete

Yuchi Lin – Orgelpositiv

Leitung: Ya-Wen Yang

 

 

Osttiroler Streichertage 2017

Als Auftakt ins Jahr 2017 gab SONARKRAFT am 11. Februar ein Konzert im Alten Kino in Matrei in Osttirol. Grund für diesen Konzerttermin war die Zusammenarbeit zwischen SONARKRAFT und der Landesmusikschule Matrei-Iseltal unter der Leitung von Johann Mair, der die Osttrioler Streichertage organisierte. Gemeinsam mit den über 40 Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Streichertage und Lehrerinnen der LMS Matrei-Iseltal musizierte SONARKRAFT über zwei Tage, um am Ende ein Konzert zu geben. In den Stimmproben und gemeinsamen Orchesterproben studierten die Teilnehmer verschiedene Stücke ein, wie den Crocodile Rock oder den Lady Gaga HIt MIx, das mit Abstand beliebteste Stück der TeilnehmerInnen. Das Publikum war begeistert so viel Spaß am Musizieren bei den TeilnehmerInnen und Sonarkräften zu sehen!
Nicht weniger spannend war die zweite Konzerthälfte. Da trat SONARKRAFT mit der Solistin Anastasia Dhimitri auf. Die erst 15 Jahre alte Geigerin verzauberte ihr Publikum mit Tschaikowskys ” Souvenir d’un lieu chèr” und der nicht enden wollende Applaus war ein herzliches Dankeschön der ZuhörerInnen. Nach der “St.Paul’s Suite” von Gustav Holst holte sich Sonarkraft noch ein paar TeilnehmerInnen und LehrerInnen zur Unterstützung auf die Bühne, um den Abend mit Arrangements von “Happy”, “Bei mir bistdu schein” und “Wenn atemlos hoam kummst” ausklingen zu lassen.

 

Erste Konzerthälfte

plakat streichertage 17 mailOrchester der Osttiroler Streichertage und Sonarkraft

Gioachino Rossini – Willhelm Tell Ouverture, Arr: Robert Gillespie

Elton John – Crocodile Rock, Arr: Robert Longfield

Lady Gaga Hit Mix , Arr: Larry Moore

Benny Andersson, Stig Anderson, Björn Ulvaeus – Dancing Queen, Arr: Terry Kenny

 

Zweite Konzerthälfte mit Sonarkraft

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) – Souvenir d’un lieu chèr, op.42

Gustav Holst (1874-1934) – St. Paul’s Suite, op.29 Nr.2

 

Solistin: Anastasia Dhimitri – Violine

Leitung: Benedikt Melichar

 

 

Jahresabschlusskonzert Alive! in Imst und Sistrans 2016

Unter dem Motto ALIVE präsentierte sich heuer das junge Orchester SONARKRAFT beim Jahresabschlusskonzert im Imster Stadtsaal und im Gemeindesaal Tigl in Sistrans, dieses Mal in Salonorchesterbesetzung. Die schönsten Melodien der Wiener Walzerzeit, sowie schwungvolle Latino- Tänze stimmten ein auf einen Abend voller bekannter Klänge und Ohrwürmer.
Mit viel “Tritsch-Tratsch”, einigen “Rosen aus dem Süden” oder Márquezs “Danzon Nr.2” veranstaltete Sonarkraft einen lebendigen Abend und das Publikum war begeistert!
Im zweiten Teil verwandelte sich das Walzerensemble in das “Palast Orchester” und gab neben einigen Swing- und Jazzarrangements auch Max Raabes Hits zum Besten. Damit beschloss SONARKRAFT das heurige Jahr mit lebenswichtigen Fragen, wie; warum “Kein Schwein anruft”, oder über das Verbrechen des “kleinen grünen Kaktusses”!
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“Alive”

Walzer, Jazz, Swing, Latin, Pop, Max Raabe

Leitung, Moderation, Gesang:

Benedikt Melichar

 

 

Sakral in Innsbruck und Igls 2016

Zum ersten Mal seit der Gründung trat SONARKRAFT gemeinsam mit seinem hauseigenen Chor auf. Unter dem Motto “Sakral” musizierten die Sänger und Instrumentalisten in der Auferstehungskirche in Innsbruck und in der Pfarrkirche Igls. In kleiner Besetzung begleitete das Orchester den Chor bei der Rheinberger Messe in C und dem Psalm13 für Frauenchor von Johannes Brahms. Sein großes Solo hatte der Chor im Psalm 8 und Psalm 23 von Louis Spohr. Die beiden Psalmen sind für drei Chöre geschrieben und bei einer Besetzung von 12 Sängern war jede Stimme einzeln besetzt. Das Orchester spielte das Divertimento in D von W.A.Mozart und Impromptu von Jean Sibelius. Es war ein abwechslungsreiches Programm in dem auch die Orgel nicht zu kurz kam. Andreas Haller eröffnete das Konzert mit einer Fuge in g-moll von J.S. Bach.

 

“Sakral”

igls_flyerJ.S. Bach (1685-1750): Fuge in g-moll BWV 578 

W.A. Mozart (1756 – 1791): Divertimento in D, Kv 136

Louis Spohr (1784-1859): Psalm 8, Psalm 23

Johannes Brahms (1833-1897): Psalm 13

Jean Sibelius: (1865 – 1957): Impromptu op.5 und 6

Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901): Messe in C, op.69

 

Leitung: Benedikt Melichar

 

Sommerprojekt 2016

 

SONARKRAFT ging in die dritte Konzertsaison mit dem Projekt “Ach du lieber Augustin”. Mit einem Programm aus nationalromantischer Musik aus Polen, Deutschland, England und einer Komposition eines Tiroler Komponisten verzauberten die Sonarkräfte ihr Publikum. Die Aufführungen fanden in den Landesmusikschulen in Kufstein und Reutte und im Canisianum in Innsbruck statt.

Im Duett Concertino für Klarinette, Fagott, Streichorchester und Harfe von Richard Strauss schreibt der Komponist in Anlehnung an das Märchen „Der Schweinehirt und die Prinzessin“ von Hans Christian Andersen über das “ehrlich Menschliche” und die Faszination des Materiellen. Die Klarinette verkörpert darin die nie zufriedengestellte Prinzessin und das Fagott den als Schweinehirt verkleideten Prinzen, der die schöne Prinzessin für sich zu gewinnen versucht. Weiters stehen auf dem Programm Werke von Gustav HolstSt. Pauls Suite, Mieczysław Karłowicz – Streicherserenade und “Verzweiflung” eine Uraufführung des Tiroler Jungkomponisten Elias Praxmarer zum Gedenken an den 100.Todestag des Komponisten Max Reger.

 

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 „Ach du lieber Augustin“

M. Karłowicz (1876-1909) – Serenade for strings op. 2

R. Strauss (1864-1949) – Duett concertino für Klarinette und Fagott mit Streichorchester und Harfe

G. Holst (1874-1934) – St. Paul´s Suite

Elias Praxmarer (1994 -) – Verzweiflung (UA)

 

Solisten: Lukas Gruber (Fagott), Elisabeth Juen (Klarinette), Eva Schöler (Mezzosopran)

Leitung: Benedikt Melichar

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Kammerchor Collegium vocale Innsbruck und Sonarkraft 2016

Am 15. März 2016 gestaltete SONARKRAFT mit dem Kammerchor Collegium vocale Innsbruck und den Männerstimmen des Vokalensembles Vocappella einen unvergesslichen Abend mit dem stimmungsvollen Passionsoratorium ” Das Sühnopfer des neuen Bundes” von Carl Loewe (1796-1869). Sowohl der Komponist als auch das Werk sind heute nahezu unbekannt. Zeitgenossen wie Robert Schumann und Franz Liszt schätzen seine Werke “weder ganz für die Oper noch ganz für die Kirche”. Man könnte sagen, dass das typisch Dramatische in diesem Oratorium fehlt, jedoch punktet jede seiner Arien, Choräle, Rezitative mit unter die Haut gehenden Klängen. Die ausgezeichneten Solisten glänzten in ihren Solopassagen und verzauberten das Publikum.

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 „Passionsoratorium – Das Sühnopfer des neuen Bundes“

Carl  Loewe (1796-1869)

 

 

 

Solisten: Monika Mauch (Sopran), Barbara Hölzl (Alt), Johannes Chum (Tenor), Dominik Wörner (Bass)

Leitung: Bernhard Sieberer

 

 

InnStimmen und Sonarkraft 2015

Zum Fest Mariae Empfängnis versammelten sich der Chor InnStimmen unter der Leitung Jan Golubkows und das Orchester SONARKRAFT in Telfs und Götzens und präsentierten das Konzert „Mensch Maria“. Einleitend mit alter Musik von Hassler (Dixit Maria) und Mozart (Alma Dei creatoris) überführten die InnStimmen gekonnt zur Marienmusik des 20. und 21. Jahrhunderts, welche durchaus als Schwerpunkt der Konzertabende gedeutet werden konnte. Das zum Marienfeiertag passende Thema Frieden kam sowohl im ruhigen Da Pacem Domine von Arvo Pärt sowie dem Sacred Heart (Ubi Caritas III) von Ola Gjeilo geltend zum Ausdruck.
Mit dem Orchesterstück des polnischen Komponisten Gorecki (Drei Stücke im alten Stil) konnnte das Orchester Sonarkraft unter dem Einsatz Jan Golubkows überzeugen. Über Werke des jungen Tirolers Andreas Trenkwalder (Alma redemptoris mater) und des Letten Rihards Dubra (Beata es, virgo Maria) spannte sich der musikalische Bogen der zeitgenössischen Musik bis zum hierzulande wenig bekannten Biebl (Ave Maria) und fand schließlich im fulminanten Magnificat des Engländers Finzi jubelnden Abschluss. Selbst für die Zuhörer in Götzens, die keinen Sitzplatz mehr ergattern konnten, sollte sich der Abend letztendlich auszahlen.

 

 „Mensch Maria“

innstimmen_mensch maria_plakat telfsHans Leo Hassler (1564 – 1612) – Dixit Maria

W.A.Mozart (1756 – 1791) – Alma Dei creatoris

Arvo Pärt (1935) – Da Pacem Domine

Henryk Mikołaj Górecki (1933-2010) – Drei Stücke im Alten Stil

Ola Gjeilo (1978) – Sarcred Heart (Ubi Caritas III)

Andreas Trenkwalder (1986) – Alma redemptoris mater

Rihards Dubra (1964) – Beata es, virgo Maria

Franz Biebl (1906-2001) – Ave Maria

Gerald Finzi (1901-1956) – Magnificat

 

Solisten: Ana Akhmeteli (Sopran), Maria Leiter (Alt), Patrik Reiter (Tenor), Felix Rathgeb (Bass)

Leitung: Jan Golubkow

 

Sommerprojekt 2015

Unter dem Konzertmotto „ALT macht NEUgierig“ gestaltete SONARKRAFT das traditionelle Sommerprojekt 2015. In Innsbruck, Reutte und Sterzing brachten die Musiker Werke von Wirén, Tippett, Bloch und Haller zur Aufführung und verknüpften damit barocke Elemente mit einer modernen Tonsprache. Der junge Südtiroler Komponist Josef Haller machte dabei mit seinem druckfrischen Werk „Diamerismoi“, das er auf das Orchester „maßkomponierte“, besonders auf sich aufmerksam. Haller geht dabei von kleinsten musikalischen Keimzellen aus, die sich solange aufspalten, bis daraus etwas Neues entsteht und sich schlussendlich wieder ins Nichts auflöst. Höhepunkte dabei: die Vertonung des klopfenden Herzens, das Atmen der Lunge. Erstmalig konnten auch drei Solistinnen gewonnen werden, Mira Spengler (Vl), Anna Sigmund(Vl), Johanna Niederbacher (Vc), die ihren virtuosen Solopart in der Fantasia Concertante von Sir Michael Tippett mit Bravour meisterten. Der Schlussakkord erklang aus dem Concerto grosso von Ernest Bloch – ein fulminantes Werk, das sowohl Musiker als auch Publikum sichtlich begeisterte.

[Beim Benefizkonzert in Innsbruck konnte erfreulicherweise ein vierstelliger Betrag für das Projekt “CASA ALEXANDRA” gesammelt werden]

 „ALT macht NEUgierig“

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Dag Wirén (1905 – 1986) – Streicherserenade op. 11

Sir Michael Tippett (1905 – 1998) – Fantasia Concertante über ein Thema von Corelli

Josef Haller (*1993) – Diamerismoi

Ernest Bloch (1918 – 1959) – Concerto grosso Nr.1 mit obligatem Klavier

 

 

Leitung: Benedikt Melichar

 

 

 

MK-Ball 2015

Beim MK-Ball am 25. April 2015 in den Stadtsälen in Innsbruck zeigten die Sonarkräfte, dass sie das Publikum auch zum Tanzen bringen können. Erstmalig erweitert mit ein paar ausgewählten Bläsern war die Tanzcombo komplett und ließ so gut wie keine Wünsche offen. Vom klassischen Walzer über bekannte Jazz-, Swing- und Popnummern bis hin zu Tango, Rumba, Salsa und Co. – ein Abend voller heißer Rhythmen, der dann doch etwas länger dauerte und sogar die ein oder andere Sonarkraft nicht davon abhielt, selbst das Tanzbein zu s(ch)wingen…

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Leitung: Benedikt Melichar

 

 

 

 

 

 

Sommerprojekt 2014

Nach langem Planen und Organisieren wurde SONARKRAFT im Sommer 2014 nun endlich aus der Taufe gehoben. Unter dem Konzertmotto „Unterwegs“ reisten die Sonarkräfte erstmalig durch Tirol und präsentierten sich mit Werken von Bartók, Sibelius, Barber und Trenkwalder dem Publikum in Innsbruck, Zirl, Imst und Reutte. Das Divertimento von Béla Bartók, mit seinem typisch volksmusikalischen und schwungvollen Charakter, hatte es dem Ensemble bei diesem Projekt besonders angetan. Die eigens für das Debütkonzert des Orchesters komponierte Ouverture von Andreas Trenkwalder, einem der Gründungsmitglieder von SONARKRAFT, sorgte für einen feierlichen Auftakt.

[Beim Benefizkonzert in Innsbruck wurde Geld für das “Big Band -Projekt” des Vereins Concordia gesammelt]

 

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Unterwegs

Andreas Trenkwalder (*1986) – Ouverture für Streichorchester, Pauken und Triangel

Jean Sibelius (1865 – 1957) – Rakastava, op.14

Samuel Barber (1910 – 1981) – Adagio for Strings, aus dem Streichquartett op.11

Béla Bartók (1881 – 1945) – Divertimento für Streichorchester, op.113

 

 Leitung: Benedikt Melichar

 

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